Mahallat
Mahallat

Aussprache: mahallaat
arabisch:
محلات
persisch:
محلات
englisch:
Mahallat

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Mahallat (persisch ), auch bekannt al Mahallat Bala, ist eine Stadt in der Islamischen Republik Iran in der Provinz Markazi .

In der Zeit vor dem Islam galt der Ort als ein Zentrum der Zaroastrier. Heute gibt es Ruinen eines Feuertempels. I

Die Stadt ist einer der wichtigsten Erzeuger und Exporteure von Blumen im Iran. Jedes Jahr im September findet in der Stadt ein Blumenfest statt, das als Chrysanthema bekannt ist. Daher gilt Mahallat als Blumenhaupststadt des Iran.

Darüber hinaus ist die Umgebung der Stadt reich an Travertin-Vorkommen, einem weniger porösen Kalkstein. Er wird abgebaut und in den nahe gelegenen Fabriken zu Fliesen verarbeitet.

In Mahallat gibt es Überreste hellenistischer Architektur aus der Zeit Alexanders des Großen sowie Ruinen von Feuertempeln aus der Zeit des Zoroastrismus. Die Stadt ist berühmt für eine große Warmwasserquelle, die aus den Bergen im Norden in die Ebenen im Süden fließt und sowohl für die Landwirtschaft als auch für die städtische Wasserversorgung genutzt wird. In der Nähe der Stadt gibt es auch heiße Quellen, die seit der Antike als Heilbäder gelten.

Mahallat war früher in drei große Teile unterteilt. Der nördliche Teil hieß Mahallat-e Bala. In dem Gebiet wohnten die sogenannten Sadat-e Mahallat. Damit waren vor allem Sayyid  Familien gemeint. In der Mitte befand sich Mahallat-e Ghaleh, ursprünglich eine weite offene Fläche mit Feldern, doch im 18. Jh. n.Chr. erschlossen zwei Brüder aus Sabzawar das Gebiet. Die Familie hatte später vor allem die Nachnahmen Amiri, Amirchani, Elahi, Madschidi, Nasseri, Norouz Nasseri und Chosrovani (Mahallati). Der südliche Teil wurde Mahallat-e Pain genannt, und hier baute Agha Chan sein großes Schloss, das aber nicht mehr erhalten ist.

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